{"id":353,"date":"2019-04-11T15:27:49","date_gmt":"2019-04-11T13:27:49","guid":{"rendered":"http:\/\/dpgsa.bplaced.net\/Wordpress\/wordpress\/?page_id=353"},"modified":"2019-05-15T11:58:30","modified_gmt":"2019-05-15T09:58:30","slug":"radom-infos","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.dpg-sachsen-anhalt.de\/?page_id=353","title":{"rendered":"Radom Infos"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\">Informationen zur Partnerstadt<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><a href=\"http:\/\/www2.dpg-sachsen-anhalt.de\/uploads\/pic_1665220_full.gif\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dpgsa.bplaced.net\/archiv\/www2.dpg-sachsen-anhalt.de\/uploads\/pic_1665220.gif\" alt=\"Karte der Partnerregion Masovien\"\/><\/a><figcaption> <br>Karte der Partnerregion Masovien\ufeff <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Vorwahlnummer &#8211; 048&nbsp;<br>Gesamte Fl\u00e4che &#8211; 11 180 ha&nbsp;<br>Einwohnerzahl &#8211; 225 292 Personen&nbsp;<br>Lage: Zentralpolen, Tiefebene von Masovien, Radomer Ebene (150 &#8211; 200 m \u00fc.NN); Einzugsgebiet der mittlerren weichsel und Polica , am Flu\u00df Mleczna; Woiewodschaft Masovien &#8211; s\u00fcdlicher Teil<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">\u00dcberblick \u00fcber die Geschichte der Stadt Radom<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00e4ltesten Spuren des Aufenthaltes von menschlichen Gruppen am Flu\u00df Mleczna stammen vom Ende der \u00e4ltere Steinzeitepoche ( etwa um 10.000 Jahr v.Chr. ) \u00dcber Radom und seine Geschichte k\u00f6nnen wir erst ab dem Zeitraum des fr\u00fchen Mittelalters sprechen. Im VIII &#8211; IX Jahrhundert existiert im Tal des Flusses Mleczna eine Ansiedlung mit d\u00f6rflichen Charakter. In der zweiten H\u00e4lfte des X. Jahrhunderts entsteht eine befestige Burg mit zwei Wallreihen und Wassergraben. Im Verlaufe der Zeit erf\u00fcllt es die Aufgabe einer Burg mit Burgvogt. Die erste, schriftliche Erw\u00e4hnung \u00fcber Radom findet sich in der Bulle des Papstes Hadrian IV aus dem Jahre 1155. Der Name Radom stammt im vermutlich von den Vornamen Radomir aus dem Stamm der Radomirer. Im XIII Jahrhundert entwickelt sich auf der ausgedehnten Landzunge eine so genannte Marktansiedlung mit einer Kirche des Hl. Wenzels. In diesem Zeitraum erh\u00e4lt vermutlich die Starostei Radom die Stadtrechte nach der Stadt \u015aroda. Eine Periode der Entwicklung und der Ver\u00e4nderung bringt das XIV. Jahrhundert mit sich. Die Entwicklung des Neuen Radom ist verbunden mit der Person des Casimir des Gro0en und seinen Bestrebungen zur St\u00e4rkung der Aufgaben der St\u00e4dte. Die Neue Stadt erh\u00e4lt im Jahre 1364 das Magdeburger Recht und wurde errichtet nach den im Mittelalter geltenden Grunds\u00e4tzen. Es wurde errichtet die Stadtmauer mit Verteidigungst\u00fcrmen, drei Einlasstore, das Rathaus, eine Kirche und Schlo\u00df. Die Stadt besa\u00df die Selbstverwaltung und ein Amtsgericht. Mit der Amtszeit der Jagellonen ist die Bl\u00fctezeit der Stadt verbunden. Aus dem XV und XVI Jahrhundert stammen die meisten, der Stadt erteilten Privilegien. Es entstehend die Handwerkerz\u00fcnfte wie: der Weber, der Gerber, der K\u00fcrschner sowie andere. Dank der g\u00fcnstigen Lage an der Kreuzung von Handelswegen entwickeln sich der Handel und die Dienstleistungen. Radom und sein Schloss sind oft die St\u00e4tten der k\u00f6niglichen Besuche, der Versammlungen des Sejms sowie von Begegnungen mit Staatsbedeutung. Im Jahr 1401 wird hier das erste Abkommen zur Bildung der Union zwischen Polen und Litauen unterzeichnet, bezeichnet als die Radom &#8211; Wilna Union. In den Jahren 1481- 82 wohnt in Radom der Sohn von Casimir Jagelloner, Casimir und erf\u00fcllt die Aufgaben eines Statthalters. Im Jahre 1505 wird hier die Verfassung &#8222;Nihil novi&#8220; sowie eine Sammlung der polnischen Gesetze beschlossen, die den Namen Statute des Jan \u0141aski. Im Jahre 1613 wird Radom Sitz des k\u00f6niglichen Steuertribunals. Das XVII Jahrhundert ist eine ung\u00fcnstige Periode f\u00fcr die Stadt. Radom wird durch die Pest heimgesucht. In der Zeit des schwedischen \u00dcberfalls wird das Schloss und die Stadt niedergebrannt. In Folge der Kriegsauswirkungen verbleiben lediglich 37 H\u00e4user und ca. 373\u00b45 Einwohner. Von den sp\u00e4teren geschichtlich tr\u00e4chtigen Ereignissen sollte die Radomer Konf\u00f6deration im Jahre 1767 erw\u00e4hnt werden, die unter der &#8222;F\u00fchrung&#8220; des F\u00fcrsten Karol Radziwi\u0142\u0142 durchgef\u00fchrt wurde. Epidemien, ein Gro\u00dfbrand sowie die Durchm\u00e4rsche von eigenen und fremden Heeren f\u00fchren die Stadt zum Niedergang. In der Zeit der Teilung Polens befindet sich Radom zuerst unter der \u00f6sterreichischen und sp\u00e4ter unter der russischen Herrschaft. Weiterhin erf\u00fcllt die Stadt eine wichtige und bedeutende Administrationsaufgabe und wird in der Folge die Hauptstadt des Bezirkes von Westgalizien, die Hauptstadt des Warschauer F\u00fcrstentums und Hauptstadt des Radomer Gouvernements Im Zusammenhang mit der Entwicklung der Leder-, und Metallindustrie und der Agrar- und Lebensmittelverarbeitung beginnt eine stufenweise Entwicklung der Stadt. Es gibt eine befestigte Stra\u00dfe nach Warschau und eine Eisenbahnverbindung nach D\u0119blin &#8211; Radom &#8211; D\u0105browa G\u00f3rnicza sowie elektrische Beleuchtung. Gleichzeitig beteiligen sich die Einwohner an Aufst\u00e4nden, in Unabh\u00e4ngigkeits- und Revolutionsbewegungen sowie in K\u00e4mpfen um polnische Schule ( 1904 &#8211; 1908 ). Erinnernswert sind die Ereignisse aus der damaligen Epoche, die verbunden sind mit der Beteiligung des Obersten Dionizy Czachowski in dem Januaraufstand ( Anm. 1863), mit dem Tod des Attent\u00e4ters, des Sch\u00fclers Stanis\u0142aw Werner und mit dem zivilen Mut des P\u00e4dagogen und Direktors der ersten polnischen Schule, des Prosper Jarzy\u0144ski. Nach dem 1.Weltkrieg und der Erlangung der Unabh\u00e4ngigkeit im Jahre 1918 erfolgt entschieden die beschleunigte Entwicklung der Stadt Radom. Radom befand sich in der Zentralen Industrie Region . Dank dem wurde hier der erste in Polen und modernste Staats-betrieb f\u00fcr Waffenherstellung angesiedelt. F\u00fcr die Mitarbeiter wurde die Wohnsiedlung Planty errichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Es entstanden Telefonbetriebe, die mit dem schwedischen Ericsson zusammenarbeiteten, sowie Holzverarbeitungsfabriken und eine Tabakfabrik. Es wurden Wasserleitungen, Kanalisation, Gaserzeugungsanstalten und ein Flugplatz gebaut. Es sollte auch an die Entwicklung der Kultur und des Zeitschriftenwesens sowie an die Errichtung von Theater, Kulturh\u00e4usern, Kinos, Museum, Bibliotheken erinnert werden. Der Sieg der PPS (Anm. Polnische Sozialistische Partei) in den Selbstverwaltungswahlen \u00fcbt bestimmte Einfluss auf die organisierten Sozialaktionen, die Kinderbetreuung und den Arbeiter Wohnungsbau. W\u00e4hrend der deutschen Besatzung im 2. Weltkrieg wurde der Radomer Distrikt geschaffen. Die Jahre von 1939 bis 1945 sind eine Periode des Besatzerterrors , der Exekutionen am Firlej, der Deportation in die Lager, der Vernichtung der Radomer Juden. Gleichzeitig wird von den B\u00fcrgern eine Widerstandbewegung gegr\u00fcndet und wirkten in den Partisanen- abteilungen und f\u00fchrten Diversionsaktionen und konspirative Schulung. Die Befreiung von der deutschen Besatzung erfolgte am 16.Januar 1945. Die Stadt wurde nicht zerst\u00f6rt. In den Nachkriegsjahren erfolgt dynamische Entwicklung der Industrie und die Urbanisierung der vorst\u00e4dtischen Gebiete dank der neu entstehenden Wohnsiedlungen, die Einwohnerzahl steigt. Erinnernswert sind die erzielten Erfolge im Kulturbereich: die Entwicklungstendenzen des Theaters, des Museums, der Bibliothek und der Kulturh\u00e4user. In den letzten Jahren finden all die Unternehmungen ihre volle Fortsetzung. In den Jahren 1975 &#8211; 1998 erf\u00fcllt Radom die Aufgaben einer Woiewodschaftsstadt. In diesem Zeitraum ist die Gr\u00fcndung des Theaters mit dem Namen Jan Kochanowski im Jahre 1978, die Gr\u00fcndung der Radomer Hochschule f\u00fcr Technik anstelle Ingenieurhochschule im Jahre 1996 sowie Entstehung im Jahre 1992 der Radomer Di\u00f6zese. Im Jahre 1999 wurde Radom in die Woiewodschaft Masovien eingegliedert. Besondere Ereignisse in der Geschichte der Stadt sind verbunden mit den Arbeiterprotesten im Jahre 1976 sowie mit dem Besuch des Papstes Paul Johann d. II im Jahre 1991 .<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/dpgsa.bplaced.net\/Wordpress\/wordpress\/wp-content\/uploads\/pic_1665220_1_thumb.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-354\" width=\"156\" height=\"170\"\/><figcaption>Wappen der Stadt Radom<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Informationen zur Partnerstadt Vorwahlnummer &#8211; 048&nbsp;Gesamte Fl\u00e4che &#8211; 11 180 ha&nbsp;Einwohnerzahl &#8211; 225 292 Personen&nbsp;Lage: Zentralpolen, Tiefebene von Masovien, Radomer Ebene (150 &#8211; 200 m \u00fc.NN); Einzugsgebiet der mittlerren weichsel und Polica , am Flu\u00df Mleczna; Woiewodschaft Masovien &#8211; s\u00fcdlicher Teil \u00dcberblick \u00fcber die Geschichte der Stadt Radom Die \u00e4ltesten Spuren des Aufenthaltes von menschlichen &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.dpg-sachsen-anhalt.de\/?page_id=353\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eRadom Infos\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":350,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-353","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dpg-sachsen-anhalt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/353","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dpg-sachsen-anhalt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dpg-sachsen-anhalt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dpg-sachsen-anhalt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dpg-sachsen-anhalt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=353"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.dpg-sachsen-anhalt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/353\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":494,"href":"https:\/\/www.dpg-sachsen-anhalt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/353\/revisions\/494"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dpg-sachsen-anhalt.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/350"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dpg-sachsen-anhalt.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=353"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}