{"id":1560,"date":"2012-01-18T12:00:00","date_gmt":"2012-01-18T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dpg-sachsen-anhalt.de\/?p=1560"},"modified":"2020-02-19T15:49:19","modified_gmt":"2020-02-19T14:49:19","slug":"europas-vergessene-regionen-galizien-und-bukowina","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dpg-sachsen-anhalt.de\/?p=1560","title":{"rendered":"Europas vergessene Regionen \u2013 Galizien und Bukowina"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">18.01.2012: Studienreise vom 14. bis 23. September 2012<\/h4>\n\n\n\n<p>Europas vergessene Regionen \u2013 Galizien und Bukowina\n<br><\/p>\n\n\n\n<p>Studien- und Informationsreise vom 14. bis 23. September 2012 der Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V. und des Bildungswerk Sachsen der Deutsche Gesellschaft e.V.\n<br><\/p>\n\n\n\n<p>Das alte Galizien, \u00f6stlich und westlich der heutigen polnisch-ukrainischen Grenze, war und ist noch immer eine wahrhaft multi-ethnische, multi-religi\u00f6se und multi-kulturelle Landschaft. Lange Zeit zur Rzeczpospolita geh\u00f6rig, der polnischen Adelsrepublik, und nach deren Zerschlagung Kronland der Habsburgischen Monarchie, war das Land am Bug bis zum 2. Weltkrieg immer ein Land vieler V\u00f6lker: Polen, Ukrainern, Juden, Armeniern, Russen, Deutschen\u2026Nach 1945 wurde das Land endg\u00fcltig geteilt zwischen Polen und der UdSSR. Wie die Menschen hinter dem Bug lebten, blieb vielen EU-Europ\u00e4ern v\u00f6llig unbekannt. Pl\u00f6tzlich aber stand die Ukraine durch die Ereignisse in Kiev im Herbst 2004 und die darauf folgenden politischen Umbr\u00fcche immer wieder im \u00f6ffentlichen Interesse. Und wir merkten, dass wir wenig wissen von dem Land, das im Osten direkt an das EU-Land Polen grenzt und dessen Bewohner wegen der Schengenau\u00dfengrenze es immer schwerer haben, mit dem \u201eWesten\u201c Kontakt aufzunehmen. Inzwischen ist deutlich geworden, wie gleichzeitig nah und fern uns dieses riesige Land ist. In einer Studien- und Informationsreise wollen wir durch den Blick auf die Vergangenheit und durch Diskussionen \u00fcber die schwierige Gegenwart und m\u00f6gliche Zukunft versuchen, den Menschen in diesem Teil Europas ein St\u00fcck n\u00e4her zu kommen. Wir besuchen die alte polnische Hauptstadt Krakau und das Schloss in Lancut, eine bedeutende Residenz polnischer Magnaten. Lviv\/Lw\u00f3w\/Lemberg ist die Hauptstadt Galiziens und Weltkulturerbe. Dort werden wir die noch heute sp\u00fcrbare Vielfalt der Religionen und Sprachen erleben und mit interessanten Gespr\u00e4chspartnern \u00fcber Fragen diskutieren, die mit den Perspektiven f\u00fcr die Zukunft der Ukraine und mit der ganz nahen EU-Au\u00dfengrenze zusammenh\u00e4ngen. Einst war die Bukowina auch von Deutschen und besonders aber von einer starken deutsch-sprachigen j\u00fcdischen Minderheit gepr\u00e4gt. Aus Czernowitz stammten viele j\u00fcdische Schriftsteller deutscher Sprache: Paul Celan, Rose Ausl\u00e4nder, Karl Emil Franzos und andere. Prof. Rychlow wird uns ihre verwehenden Spuren zeigen und uns eine Vorstellung geben von dem einst reichen intellektuellen Leben der Stadt, denn hier \u201elebten B\u00fccher und Menschen\u201c (Celan). Wir werden die Festung Hotyn am Dnistr und Kamjanec-Podilskyj besuchen, eine der \u00e4ltesten St\u00e4dte der Ukraine. Einst war sie als Bischofssitz ein vorgeschobenes Bollwerk des Katholizismus. Im Besitz dieser alten Festungsstadt wechselten sich Litauer, Polen, T\u00fcrken, Russen und schlie\u00dflich Ukrainer ab. Bereits seit 1928 stehen Festung und Altstadt unter Denkmalschutz. Schlie\u00dflich werden wir in Ivano-Frankivs\u00b4k (alt: Stanislau) Station machen, um uns bei einer Besichtigung ein Bild von dieser alten Stadt zu machen, die w\u00e4hrend der Sowjetzeit f\u00fcr Ausl\u00e4nder v\u00f6llig gesperrt war.\n<br><\/p>\n\n\n\n<p>Hin- und R\u00fcckflug nach Krakau erfolgt von Berlin. Die Weiterfahrt von Krakau in die Ukraine erfolgt mit dem Bus. Reisepreis: 1040,00 \u20ac pro Person mit Vollpension im DZ (EZ-Zuschlag 25,00 \u20ac je Nacht)\n<br><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie Interesse an der Reise haben, wenden Sie sich bitte unverbindlich schriftlich an:\n<br><\/p>\n\n\n\n<p>Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V., Schillerstr. 59, 10627 Berlin,\n<br> bzw. Dt.-Poln. Gesellschaft Berlin, Tel. 030-713 89 213, E-mail: dpgberlin@t-online.de,\n<br> oder Bildungswerk Sachsen der Deutschen Gesellschaft e.V., Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig Tel. 0341-9954 440, Fax 0341-9954 441, eMail: info@dg-bildungswerksachsen.org<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18.01.2012: Studienreise vom 14. bis 23. September 2012 Europas vergessene Regionen \u2013 Galizien und Bukowina Studien- und Informationsreise vom 14. bis 23. September 2012 der Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband e.V. und des Bildungswerk Sachsen der Deutsche Gesellschaft e.V. 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