{"id":1727,"date":"2010-06-17T12:00:00","date_gmt":"2010-06-17T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dpg-sachsen-anhalt.de\/?p=1727"},"modified":"2020-02-24T12:51:13","modified_gmt":"2020-02-24T11:51:13","slug":"buergerreise-der-deutsch-polnischen-gesellschaft-zu-den-magdeburger-tagen-in-radom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dpg-sachsen-anhalt.de\/?p=1727","title":{"rendered":"B\u00fcrgerreise der Deutsch-Polnischen Gesellschaft zu   den Magdeburger Tagen in Radom"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">17.06.2010: in der Zeit vom 17.06.-20.06.2010<\/h4>\n\n\n\n<p><br> Anl\u00e4sslich der <b>Radomer Tage 2010<\/b> wurde eine <b>B\u00fcrgerreise nach Radom<\/b> in der Zeit vom <b>17.06.- 20.06.2010<\/b> durch die Deutsch-Polnische Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem F\u00f6rderkreis Biederitzer Kantorei durchgef\u00fchrt.\n<br><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer langen Fahrt kamen die 13 Teilnehmer der B\u00fcrgerreise am Abend den 17.06.2010 in <b>Radom<\/b> an. Die Radomer und die Mitglieder des Radomer Stadtchores bereiteten uns einen herzlichen und freundlichen Empfang, der die M\u00fchen der Reise vergessen lie\u00df.\n<br><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem deftigen Abendbrot wurden wir nochmals mit dem Besuchsprogramm vertraut gemacht.\n<br><\/p>\n\n\n\n<p>In freudigen Erwartung fuhren wir in das Museum f\u00fcr Volksinstrumente im Wasserschloss in Szyd\u0142owiec und wurden durch die Vielzahl der dort originellen Instrumente \u00fcberrascht. Es wurden uns die Zusammensetzung der traditionellen polnischen Volkskapellen von Gro\u00dfpoler \u00fcber Masovien bis zum Gebiet der Vorkarpaten und zahlreiche Volksinstrumente vorgestellt und vorgespielt. Dieses Museum ist ein sehenswerter Kleinod und eine einzigartige Sammlung von Unikaten der polnischen Volkskunst. \n<br><\/p>\n\n\n\n<p>Anaschlie\u00dfend besuchten die Delegation das Zentrum der polnischen  Bildhauerkunst im Palais und Park Oro\u0144sko. Dieses Anwesen ist durch den Maler und Kunstprofessor der M\u00fcnchener Universit\u00e4t, Josef Brandt  zum Ende des XIX. Jahrhunderts erworben worden und im Verlauf der Zeit zum Zentrum der polnischen Bildhauerkunst umgestaltet worden. Die Skulpturen sind  im weitl\u00e4ufigen Naturpark aufgestellt und pr\u00e4sentieren die moderne Gegenwartskunst polnischer Bildhauer.\n<br><\/p>\n\n\n\n<p>Im Jugend und Kinderzentrum \u201eArka\u201c der Kirche des hl. Wenzels wurden  die wir enthusiastisch durch die Mitglieder des Radomer Stadtchores begr\u00fc\u00dft, die hier zusammen mit uns und ihren Kindern den Abend am Lagerfeuer ausklingen wollten. Hintereinander sangen abwechselnd beide Chore ihre Lieder und verst\u00e4ndigten sich damit, Dieser Abend wurde  zu Gespr\u00e4chen und Meinungsaustausch zwischen alten Bekannten genutzt. Die gem\u00fctliche Runde wurde nur durch einen Regenguss unterbrochen.\n<br><\/p>\n\n\n\n<p>Am Samstag, vor dem Konzert besichtigten wir die Stadt, die anl\u00e4sslich der Radomer Tage festlich geschm\u00fcckt war und im Spaziergang einen guten Eindruck bei uns hinterlie\u00df. Wir sahen die Wallanlage Piotr\u00f3wka, die als Geburtsst\u00e4tte der Stadt im IX. Jahrhundert gilt und gingen danach in die \u00e4lteste Kirche Radoms, in die sp\u00e4tgotische Kirche des hl. Wenzels und wurden hier mit der wechselvollen Geschichte dieser Kirche vertraut gemacht. Einst Warenlager in der \u00f6sterreichischen Besatzungszeit wurde sie w\u00e4hrend der Teilung Polens unter zaristischen Verwaltung als Gef\u00e4ngnis und Deportationsst\u00e4tte nach Sibirien genutzt. Beginnend ab 1978 wurde sie umfangreich rekonstruiert und wieder als sakraler Bau geweiht und den Christen Radoms \u00fcbergeben. Eine sehr sehenswerte Kirche.\n<br><\/p>\n\n\n\n<p>Das feierliche Konzert des Chores des Biederitzer Kantorei Chores war fester Bestandteil des Programms f\u00fcr die Feierlichkeiten anl\u00e4sslich des 650 &#8211; Jubil\u00e4ums der Grundsteinlegung f\u00fcr die Pfarrkirche des hl. Johannes d. T\u00e4ufer  innerhalb der Radomer Tage.\n<br> In der vollgef\u00fchlten Kirche nahmen viele Radomer am Konzert teil.\n<br> <b>Der Magdeburger Chor \u201e F\u00f6rderkreis Biederitzer Kantorei\u201c<\/b> unter der musikalischen Leitung von Michael Scholz f\u00fchrte anspruchsvolle  Werke von Johann Sebastian Bach und von Felix Mendelsohn Bartholdy aus. Am Konzert nahmen sehr viele Radomer teil. Das Chorkonzert wurde als vorletzte Feierlichkeit im Juni anl\u00e4sslich des 650 \u2013 j\u00e4hrigen Bestehen der Pfarrkirche ausgef\u00fchrt.\n<br><\/p>\n\n\n\n<p>Als Kr\u00f6nung des Konzerts ist zweifelsohne die gemeinsame Ausf\u00fchrung des Werkes Halleluja durch den Biederitzer und Radomer Chor zu nennen. Nach kurzer Vorbereitung und Einsingen sangen die Ch\u00f6re dieses Lied. Es war sicherlich die weltweite und einmalige Urauff\u00fchrung dieses Werkes in polnischer Sprache durch die Radomer und in englisch durch die Biederitzer.\n<br><\/p>\n\n\n\n<p>Das auf hohen Niveau aufgef\u00fchrte Konzert wurde vom Publikum immer wieder mit schallenden Applaus begleitet und zum Schluss bekam der Chor Anerkennung und Ovationen des Publikums, das aufgestanden ist  und den Biederitzer Chor verabschiedet hat.\n<br><\/p>\n\n\n\n<p>Bei dem gemeinsamen Abendessen wurden das Konzert ausgewertet. Immer wieder wurden die Gespr\u00e4che unterbrochen durch Lieder,  die die  polnischen Gastgeber und ihrer Biederitzer G\u00e4ste abwechselnd intonierten. Bei weiteren Liedern klang ein unvergesslicher Abend aus. Die herzliche Gastfreundschaft der Radomer bleibt uns lange in Erinnerung.\n<br><\/p>\n\n\n\n<p>Am Sonntag mussten wir Abschied nehmen von unseren polnischen Freunden. Das Radomer Stadtchor wurde erneut zum Konzert anl\u00e4sslich der Europ\u00e4ischen Chornacht im Jahre 2012 nach Magdeburg eingeladen. Von den zahlreich versammelten Radomern verabschiedeten wir uns tr\u00e4nenreich und traten die Heimreise an.\n<br> W\u00e4hrend des gesamten Aufenthaltes wurden wir freundschaftlich und herzlich von den Radomern begleitet und m\u00f6chten an dieser Stelle f\u00fcr die tadellose Organisation und die Vorbereitung des Konzertes recht herzlich bedanken. \n<br> Wir denken, dass mit diesem Besuch unzertrennbare Pfl\u00f6cke in der Partnerschaft zwischen beiden Ch\u00f6ren eingeschlagen wurden.\n<br><\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Projekt wurden die Beziehungen zwischen der Partnerstadt Radom und der Landeshautstadt Magdeburg gefestigt und den B\u00fcrgern beider St\u00e4dte ein weiterer Einblick in das Nachbarland und seine Kultur erm\u00f6glicht. Das gemeinsame kulturelle Erlebnis diente gleichzeitig dem Abbau von Vorurteilen und Stereotypen \u00fcber das Partnerland Polen, st\u00e4rkte die Weltoffenheit und europ\u00e4ische Identit\u00e4t beider St\u00e4dte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>17.06.2010: in der Zeit vom 17.06.-20.06.2010 Anl\u00e4sslich der Radomer Tage 2010 wurde eine B\u00fcrgerreise nach Radom in der Zeit vom 17.06.- 20.06.2010 durch die Deutsch-Polnische Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem F\u00f6rderkreis Biederitzer Kantorei durchgef\u00fchrt. Nach einer langen Fahrt kamen die 13 Teilnehmer der B\u00fcrgerreise am Abend den 17.06.2010 in Radom an. 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