{"id":1802,"date":"2008-11-04T12:00:00","date_gmt":"2008-11-04T12:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dpg-sachsen-anhalt.de\/?p=1802"},"modified":"2020-02-24T13:17:53","modified_gmt":"2020-02-24T12:17:53","slug":"polen-und-sachsen-anhalt-ruecken-enger-zusammen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dpg-sachsen-anhalt.de\/?p=1802","title":{"rendered":"Polen und Sachsen-Anhalt r\u00fccken enger zusammen"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">04.11.2008: Masowische Tage und Kongress der Freundschaftsgesellschaft in Sachsen-Anhalt &#8211; Artikel aus der Magdeburger Volksstimme<\/h4>\n\n\n\n<p><h2>Von Steffen Honig<\/h2><\/p>\n\n\n\n<p>Nie war Polen in Sachsen-Anhalt und speziell in der Landeshauptstadt Magdeburg geballter pr\u00e4sent als in diesen Tagen. Morgen beginnen polnische Wirtschaftstage, ebenfalls von morgen an stellt die Partnerregion Masowien in Sachsen-Anhalt vor, am Wochenende folgt dann der Bundeskongress der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Magdeburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht einfach, angesichts dieser F\u00fclle den \u00dcberblick zu behalten. Krzysztof Blau muss ihn schon der Funktion wegen haben. Er ist Landeschef der Deutsch-Polnischen Gesellschaft und somit in einer Gastgeberrolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Blau, als Sohn einer polnischen Mutter und eines deutschen Vaters im oberschlesischen Bytom (Beuthen) geboren, ist seit 28 Jahren Wahl-Magdeburger. Als Au\u00dfenwirtschaftsreferent bei der IHK kennt er sich zudem bestens in deutsch-polnischen Wirtschaftsfragen aus. &#8222;Seit dem Betritt Polens zur Europ\u00e4ischen Union ist das Handelsvolumen enorm gewachsen.&#8220; Der &#8222;mit Abstand wichtigste&#8220; regionale Handelspartner f\u00fcr Polen sei Sachsen-Anhalt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wirtschaftsbeziehungen seien, hebt Blau hervor, seit langem keine Einbahnstra\u00dfe mehr. &#8222;Polnische Investoren haben sich mit dreistelligen Millionensummen in Sachsen-Anhalt engagiert.&#8220; Etwa durch die \u00dcbernhme der Sodawerke in Sta\u00dffurt. Au\u00dferdem zapfen an polnischen &#8222;Star&#8220;-Tankstellen l\u00e4ngst auch deutsche Autofahrer ihren Sprit.<\/p>\n\n\n\n<p>Kulturell unterf\u00fcttert werden die \u00f6konomischen Verbindungen durch die Regionalpartnerschaft zwischen Sachsen-Anhalt und Masowien. Dass das s\u00fcdlich von Warschau gelegene Zentrum der polnischen Chemieindustrie gern mit Masuren an der Ostseek\u00fcste verwechselt wird, ist Krzysztof Blau gewohnt. Umso wichtiger sind die pers\u00f6nlichen Begegnungen zwischen Polen und Deutschen wie jetzt zu den Masowischen Tagen bei Theaterauff\u00fchrungen, Ausstellungen oder Seminaren zur polnischen Sprache an der Magdeburger Universit\u00e4t (siehe Kasten). Vertieft werden soll auch die St\u00e4dtepartnerschaft zwischen Radom und Magdeburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Erstmals wird als Kr\u00f6nung der Partnerschaftstage der Bundeskongress der Deutsch-Polnischen Gesellschaft in Magdeburg ausgerichtet. Auch weil die Elbestadt bereits zu DDR-Zeiten ein Zentrum der deutsch-polnischen Zusammenarbeit und auf der Ebene der Zivilgesellschaft \u00fcber die Anna-Morawska-Gesellschaft war.<\/p>\n\n\n\n<p>Besondere Verdienste kommen dabei G\u00fcnter Serchen zu, der \u00fcber die katholische Kirche Kontakte nach Polen kn\u00fcpfte. Nach Serchen wird daher am heutigen Dienstag eine Stra\u00dfe nahe der St.-Sebastian-Kirche in Magdeburg benannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Unweit davon, in der Regierungsstra\u00dfe, wird am 10. November eine Ausstellung er\u00f6fnet, die einen allgemein wenig bekannten Aspekt der Magdeburger Stadtgeschichte beleuchtet: die Zitadelle als Inhaftierungsst\u00e4tte bedeutender europ\u00e4ischer Pers\u00f6nlichkeiten. Neben dem sp\u00e4teren franz\u00f6sichen Pr\u00e4sidenten Charles de Gaulle wurde hier auch Marschall Jozef Pilsudski, nach Ende des Ersten Weltkrieges Staatschef des unabh\u00e4ngigen Polen, interniert. Selbst an der Gedenktafel f\u00fcr Pilsudski am Wawel in Krakow (Krakau) werde an dessen Festungszeit in Magdeburg erinnert, sagt Blau. Die bedeutungsvolle Geschichte, betont er, sei \u00fcberhaupt ein Pfund, mit dem Magdeburg in Polen und dar\u00fcberhinaus wuchern k\u00f6nne: &#8222;Das Magdeburger Recht ist eine Marke in ganz Osteuropa!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Neben den zahlreichen offiziellen Treffen und Empf\u00e4ngen anl\u00e4sslich der Begegnungstage d\u00fcrfte ein Programmpunkt Launigkeit garantieren: Die Vergabe des Dialog-Preises 2008 der Deutsch-Polnischen Gesellschaft am Sonnabend im Ratswaage-Hotel: Den Preis erh\u00e4lt Kabarettist Steffen M\u00f6ller, der davon lebt, sich als Deutscher in Polen satirisch der Eigenheiten beider V\u00f6lker anzunehmen. Krzystof Blau: &#8222;M\u00f6ller ist der zweitbekannteste Deutsche in Polen -nach Papst Bendikt XVI.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><b>Dies ist ein Artikel aus der Magdeburger Tageszeitung &#8222;Volksstimme&#8220;<\/b>. Um den gesamten Artikel zu lesen, klicken Sie bitte auf folgenden Link <a title=\"Externer Link zu www.volksstimme.de\/vsm\/nachrichten\/meinung_und_debatte\/meinung_und_debatte\/?em_cnt=1213650 (Neues Fenster)\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.volksstimme.de\/vsm\/nachrichten\/meinung_und_debatte\/meinung_und_debatte\/?em_cnt=1213650\" rel=\"noopener noreferrer\">www.volksstimme.de\/vsm\/nachrichten\/meinung_und_debatte\/meinung_und_debatte\/?em_cnt=1213650<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>04.11.2008: Masowische Tage und Kongress der Freundschaftsgesellschaft in Sachsen-Anhalt &#8211; Artikel aus der Magdeburger Volksstimme Von Steffen Honig Nie war Polen in Sachsen-Anhalt und speziell in der Landeshauptstadt Magdeburg geballter pr\u00e4sent als in diesen Tagen. 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